Barfußläufer - ohne Schuhe unterwegs - Schuhgeschäft
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Barfußläufer – ohne Schuhe unterwegs

Barfußläufer – ohne Schuhe unterwegs

Barfußläufer – ohne Schuhe unterwegs
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Barfußlaufen kann schnell zur individuellen Freiheit für unsere Füße werden. Beim Lauf über die grüne Wiese oder beim Strandspaziergang ziehen wir ohnehin gern unsere Schuhe aus.

Fit auf nackten Sohlen

Gesundheitsbewusste nutzen das Barfußlaufen längst schon als wohltuendes Kräftigungsprogramm: Das Laufen auf unterschiedlichen Untergründen stärkt Sehnen, Muskeln und Bänder effektiv, Fehlbelastungen und Rückenschmerzen werden eingeschränkt. Ballenzehen, Erkrankungen wie die Hammer- oder Krallenzehen oder von High Heels strapazierte Wadenmuskeln und Achillessehnen können sich erholen. Denn barfuß laufen wir ganz anders: Der Fuß kann ungehindert natürlichen Bewegungsabläufen folgen. Er rollt von der äußeren Seite der Fersen zum großen Zeh hin sanft ab. Wer viel barfuß läuft, weiß es längst aus eigener Erfahrung: Es ist die reinste Wohltat.

Fußpilzalarm?

Gegner argumentieren schnell mit einer vermeintlichen Fußpilzgefahr. Pilzsporen lieben das feucht-warme Milieu in Gemeinschaftsduschen oder Schwimmbädern. Hier ist Vorsicht geboten. Aber Fakt ist, dass sich Pilzsporen auf trockenen Wiesen und Wegen nicht lange halten. Barfußläufer beugen dem juckenden Pilz sogar vor. Denn enges, geschlossenes Schuhwerk sorgt für ein feucht-warmes Klima und gequetschte Zehen – die beste Angriffsfläche für den Fußpilz.

Der eklige Fehltritt

Was ist, wenn man mit nackten Füßen in etwas Ekliges tritt? Keine Sorge, die gesunde Haut hat hier effektive Barrieren gegen Krankheitserreger. Wichtig ist, dass keine Wunden als Eintrittspforte fungieren können. Wer in spitze Steine, Nägel oder Glasscherben tritt, könnte sich Wunden zuziehen. Bakterien haben dann leichtes Spiel, Entzündungen können sich ausbilden. Allerdings kommt ein gesundes Immunsystem mit kleinen Infektionen spielend zurecht.

Nicht wirklich geeignet ist Barfußgehen für Diabetiker, wo Nervenschädigungen die Empfindsamkeit derart stören, dass Verletzungen unbemerkt bleiben könnten. Aber auch für diese Gruppe ist Barfußlaufen auf ausgewählten Wegen ohne Verletzungsrisiko möglich. Nach dem Barfußgehen sollten die Diabetikerfüße immer auf Blessuren hin untersucht und sorgsam gewaschen werden

Barfuß im Job?

Bankern, Managern oder Juristen erlaubt der Dresscode nicht einmal offene Schuhe – geschweige denn nackte Füße. Berufe in Handwerk und Industrie sind hingegen aus Sicherheitsgründen zum Barfußlaufen ungeeignet.

Je nachdem in welcher Branche man arbeitet, kann das Barfußlaufen auch akzeptiert werden. Dies sollte aber in jedem Fall mit dem/der Vorgesetzten besprochen werden, um unnötige Streitpunkte zu vermeiden.

Um den Füßen etwas Gutes zu tun, muss man nicht direkt zum passionierten Barfußläufer werden und den Schuhen generell entsagen. Wer berufsbedingt oder durch persönliche Beweggründe nicht permanent auf das Schuhwerk verzichten möchte, kann auch im kleineren Rahmen tun etwas für gesunde Füße tun. Es ist generell wichtig, sobald es möglich ist und die Schuhe nicht notwendig sind, diese auszuziehen und barfuß zu laufen. Wenn möglich, dann auch direkt die Socken runter von den Füßen. So gibt man ihnen die Gelegenheit zu genügend Sauerstoff und Bewegungsfreiheit.

Links:

– http://www.barefooters.org/

– http://www.barfuss-trend.de/

– http://www.barfusspark.info/fussgesund/

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